Monitoring

Fließgewässer-Monitoring


Überwachung der Fließgewässer

Bild: Fließgewässer-Monitoring

Das bundes- und landesweite Überwachungsprogramm der Fließgewässer Kärntens dient zur Bewertung und Kontrolle des chemischen und ökologischen Zustandes. Die permanenten Beobachtungen ermöglichen einerseits die Erkennung eventuelle Gefahrenquellen, aber auch die Erfolgskontrolle in Folge von gesetzten Maßnahmen. Die Gewässerüberwachung dient daher dem Schutz des Wassers.


Im Jahr 2006 wurde mit der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) (vormals WGEV) nach der Vorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) das bundesweite Monitoring in Österreich umgesetzt. Das Monitoring-Programm ist Teil eines europaweit nach einheitlichen Kriterien eingerichteten Überwachungsnetzwerkes.


Ergänzend werden in Kärnten weitere Messstellen jährlich auf Basis von Sonderfragestellungen oder zur Verdichtung des bundesweiten Monitoringprogrammes überwacht.Ergänzend werden in Kärnten weitere Messstellen jährlich auf Basis von Sonderfragestellungen oder zur Verdichtung des bundesweiten Monitoringprogrammes überwacht.


Es wird zwischen „Verdichtungsstellen“ die regelmäßig, monatlich über lange Zeiträume (mehrere Jahre) untersucht werden. Diese Ergebnisse ermöglichen uns die Erstellung von langfristigen Trends, dies umfasst 6 Fließgewässermessstellen außerhalb der GZÜV.


Des Weiteren werden im Rahmen von Sonderprogrammen Messstellen überwacht. Beispielhaft kann das Beweissicherungsprogramm an der Gurk (Altlast K5 – Donau Chemie Brück) genannt werden.


Die ergänzenden überwachten Fließgewässermessstellen werden jährlich ausgetauscht, es handelt sich um operative Messstellen, die insbesondere zur Informationsverdichtung (Wasserkörper ohne bisherige chem./physikalische Untersuchungen) bzw. zu Ermittlungszwecken auf Anregung der Amtssachverständigen dienen.


Die Messhäufigkeit und der Parameterumfang im Landesmessnetz erfolgt in Anlehnung an die Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (§14). Ziel des Landes Kärnten ist es, gültige Bewertung zu generieren, die in den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan eingepflegt werden bzw. in wasserrechtlichen Verfahren Verwendung finden.


Die Ergebnisse der letzten Jahre können übers KAGIS Web unterm Menüpunkt NGP u. WRRL eingesehen werden bzw. wird der gesamte Datensazt zur freien Nutzung übers Open Goverment Data (OGD) angeboten.



Projekte

Bild: Überwachungsprogramm 2021

Überwachungsprogramm 2021

02.05.2022

Im Rahmen des Landesmessnetzes wurden 67 Messstellen chemisch und/oder biologisch überwacht.


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Bild: Überwachungsprogramm 2020

Überwachungsprogramm 2020

19.12.2021

Im Rahmen des Landesmessnetzes wurden 80 Messstellen chemisch und/oder biologisch überwacht.


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Bild: Überwachungsprogramm 2019

Überwachungsprogramm 2019

19.12.2021

50 Messtellen wurden 2019 im Rahmen des Landesmessnetzes in Bezug auf ihren chemischen und/oder ökologischen Zustand überwacht.



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Bild: Überwachungsprogramm 2018

Überwachungsprogramm 2018

19.12.2021

Im Jahre 2018 wurden im Rahmen des Landesmessnetzes 66 Messstellen auf ihren chemischen und/oder biologischen Zustand überwacht.



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Bild: Überwachungsprogramm 2017

Überwachungsprogramm 2017

19.12.2021

43 Messtellen wurden 2017 im Rahmen des Landesmessnetzes in Bezug auf ihren chemischen und/oder ökologischen Zustand überwacht.



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Bild: Überwachungsprogramm 2016

Überwachungsprogramm 2016

19.12.2021

Im Rahmen des Landesmessnetzes wurden 43 Messstellen chemisch und/oder biologisch überwacht.



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