Fischregionen

Fischregionen


Fischregionen in Kärnten

Bild: Fischregionen

Fließgewässer weisen je nach ihrer geografischen Lage, Seehöhe und Gefälle unterschiedliche Lebensraumtypen auf.


In Gebirgsbächen ist die Temperatur niedrig, das Gefälle, die Strömungsgeschwindigkeit und der Sauerstoffgehalt hoch.


Im Gegensatz dazu sind in den tieferen Lagen die Temperaturen höher, die Gewässer oftmals größer, das Gefälle und die Strömungsgeschwindigkeiten niedriger und der Sauerstoffgehalt nicht mehr so hoch wie in den Oberläufen.


Diese Hauptparameter schaffen – neben einer Fülle von weiteren Einflussfaktoren – unterschiedliche Lebensräume, die in unterschiedlichen Lebensgemeinschaften ihren Ausdruck finden.


Grob kann man somit einem Flusslauf aufgrund seiner darin vorkommenden Leitfischarten in Längszonen einteilen, die als Fischregionen bezeichnet werden.


Im Gebirge beginnt die Forellenregion, die noch in die Obere und Untere Forellenregion unterteilt werden kann. Hier findet man hauptsächlich die Bachforelle.


Die daran anschließende Region, die Gewässer sind hier schon größer, das Gefälle niedriger, wird nach seiner Leitfischart als Äschenregion bezeichnet.


Weiter flussab sind die Gewässer größer und tiefer, dieser Abschnitt wird Barbenregion genannt. Zu dieser Region gehört z.B. die untere Gail, Glan oder auch die untere Gurk.


Durch den Aufstau der Drau findet man in den untersten Bereichen auch die Brachsenregion, die es in Kärnten ursprünglich nicht gab. Hier findet man neben der namensgebenden Brachse Fischarten, die auch für Seen typisch sind.