Beweissicherungen

Beweissicherungen


Neben den routinemäßigen und gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen an Gewässern werden auch Beweissicherungen im Falle von baulichen Maßnahmen oder Störfällen vom Kärntner Institut für Seenforschung durchgeführt.

Bild: Beweissicherungen

Beweissicherungen sind immer dann nötig, wenn Verdachtsmomente über Gewässerverunreinigungen oder Fischsterben vorliegen.

Jedoch sind auch im Vorfeld von baulichen Maßnahmen (Kraftwerksbau, Uferverbauung, Flußquerung, Sedimententnahmen), falls Basisdaten zur Beurteilung der Maßnahme fehlen, Beweissicherungen anzustellen.


Die je nach Beweissicherung benötigten Erhebungen werden gemäß den Methodenvorschriften der anzuwendenden Gesetzesvorgaben (QZV, Leitfäden und Normen) durchgeführt. Dies kann die Erhebung sämtlicher biologischer und chemischer Qualitätselemente (Fische, Makrozoobenthos, Phytobenthos, Makrophyten, Phytoplankton, chemische Wasserbeschaffenheit) betreffen. Die erhobenen Daten werden den mit der Sache betrauten Personen zur Beurteilung der geplanten Maßnahme oder des Schadensfalls zur Verfügung gestellt.

Sollten Sie den Verdacht einer Gewässerverunreinigung hegen, können Sie das der zuständigen Polizeidienststelle melden.


Diesbezüglich werden, wie oben erwähnt, je nach Vorhaben, Anlassfall, Verdachtsmomente oder sonstiger Gegebenheiten, chemische Parameter untersucht (z.B. Sauerstoffgehalt, Nährstoffe, diverse Chemikalien).


Biologische Kriterien können ebenfalls zur Beweissicherung herangezogen werden. Dies betrifft z.B. den Fischbestand, das Makrozoobenthos, den Algenaufwuchs oder u.a. das Phytoplankton wie in Fisch- oder Badeteichen.


Die entsprechenden Daten werden somit erhoben und gesichert, und in weiterer Folge den mit der betroffenen Sache betrauten Personen, Ämtern etc. zur Verfügung gestellt.