Schutz der Seen vor Nährstoffeintrag

Bild Schutz der Seen vor Nährstoffeintrag Seen, 04.02.2019

Mit dem Fernhalten der häuslichen Abwässer wurde in der Vergangenheit ein Meilenstein gesetzt, der für die hohe Wasserqualität der Kärntner Seen verantwortlich ist.

Zum Schutz der Kärntner Seen und dem Erhalt der hohen Wasserqualität, die ja im Wesentlichen vom Nährstoffgehalt bestimmt wird, ist es unerlässlich, anthropogen bedingte Phosphor-, Stickstoff- und Schadstoffeinträge zu vermeiden. Auf diffuse Einträge aus dem Umland infolge von Starkregenereignissen reagieren besonders kleine Seen empfindlich, was in den häufig wechselnden torphischen Bewertungen zum Ausdruck kommt.


Aus diesem Grund schreibt die Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung unter anderem vor, dass bei der Ausbringung von Wirtschaftsdünger in Gewässernähe auf die sorgsame Einhaltung eines ausreichend breiten Gewässerrandstreifens, der für stehende Gewässer 20 m und Fließgewässer 5 m beträgt, zu achten ist.


Darüber hinaus ist das Ausbringen von stickstoffhaltigen, flüssigen Düngemitteln untersagt, wenn aufgrund der Hangneigung eine Abschwemmung in Richtung Oberflächengewässer besteht.


Ein dichter und abwechslungsreicher Ufervegetationsstreifen um den See und entlang seiner Zuflüsse hilft den Eintrag von Schweb-, Nähr- und Schadstoffen aus dem Umland zu minimieren.