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Fisch des Jahres - Die Bachforelle

20.01.2020

Die Bachforelle (Salmo trutta) ist ein ursprünglich aus Europa stammender Vertreter der Lachsfische (Salmonidae), welche durch menschlichen Einfluss weltweit verbreitet wurde. Bachforellen weisen den charakteristischen spindelförmigen Körperbau der Lachsfische auf.



Die Bachforelle ist ein ursprünglich aus Europa stammender Vertreter der Lachsfische (Salmonidae), welche durch menschlichen Einfluss weltweit verbreitet wurde. Bachforellen weisen den charakteristischen spindelförmigen Körperbau der Lachsfische auf. Die große Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Lebensbedingungen spiegelt sich auch in der hohen Variabilität der der Färbung wider. Auf Kopf und Rumpf, sowie Rücken-, Fett- und Schwanzflosse liegen bis weit unter die Seitenlinie zahlreiche große, unregelmäßig verteilte schwärzliche und rote Punkte, die manchmal von einem hellen Hof umgeben sind. Besonders bei Bachforellen kommen daneben meist auch rote, hell umrandete Punkte auf den Flanken vor. Je nach Untergrund passt sich die Färbung der Tiere an dieselbe an.


Die Bachforelle, welche auch die Leitfischart und Namensgeber der oberen und unteren Forellenregion ist, weist eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Gewässertypen auf. Man findet neben der typischen Fließgewässerform, welche im Schnitt zwischen 25 bis 60 cm Länge erreichen, auch Seen- und Meeresformen, welche Köperlängen von 140 cm und Gewichte von bis zu 50 Kilogramm erreichen.


Der Lebenszyklus entspricht dem aller Salmoniden. Die Bachforelle ist ein Schotterlaicher, die Fische schlagen Schottergruben aus, in die die Eier abgegeben werden. Die gesamte Ei- und Larvenentwicklung findet innerhalb des Schotterkörpers ab. Ausgeprägt ist auch der familienspezifische Homing-Effekt. Die laichreifen Tiere kehren zu Ihren Geburtsort zurück, um dort selbst abzulaichen.


Aufgrund unterschiedlichster Ursachen ist ein massiver Bestandsrückgang bei kieslaichenden Fischen wie der Bachforellen feststellbar.


Der menschliche Einfluss spiegelt sich in massiven Defiziten des Lebensraumes der Bachforellen wider. Stauräume, strukturelle Verarmung, veränderte Abflussregime, Sohleintiefungen, gestörtes Geschieberegime, Restwasserstrecken, Regulierungen, Wehre, Kontinuumsunterbrechungen, Wehranlagen, Sohlschwellen äußere und innere Kolmation der Schotterflächen erhöhter Predatorendruck stehen ursächlich mit dem Bestandsrückgang in Zusammenhang.


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