Fische

Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)

Bild: Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)

Beschreibung

Die Rotfeder gehört zu den karpfenartigen Fischen (Cypriniden) und ist äußerlich dem Rotauge sehr ähnlich, jedoch nach neueren Erkenntnissen nicht enger mit ihm verwandt. Bauch-, After- und Schwanzflosse der Rotfeder sind zumindest außen hellrot. Der Ansatz der Rückenflosse liegt deutlich hinter dem Ansatz der Bauchflossen. Mit Längen zwischen 20 und 30 cm sind sie kleiner als Rotaugen. Rotfedern können ein Alter von bis zu 19 Jahren erreichen.

Lebensweise

Rotfedern halten sich gerne in kleinen Gruppen in Uferbereichen nahe der Wasseroberfläche auf. Die Laichzeit erstreckt sich von April bis Juni. Dabei werden die Eier gerne auf Wasserpflanzen angeheftet. Gelegentlich treten gemischte Laichschwärme von Rotfedern, Rotaugen, Güstern und anderen pflanzenlaichenden karpfenartigen Fischen auf. Dabei kann es zur Entstehung von Artbastarden kommen. Die Rotfeder ernährt sich von Wasserpflanzen, Algen und verschiedenen Kleintieren.

Lebensraum

Die Rotfeder besiedelt die Brachsenregion (Metapotamal) und stehende Gewässer. Die Art findet man in den meisten Seen und Teichen Kärntens sowie in langsam fließenden Staubereichen der Drau.

Gefährdung

Laut der Roten Listen ist die Rotfeder sowohl in Österreich als auch in Kärnten nicht gefährdet.


Rote Liste Kärnten: nicht gefährdet

Rote Liste Österreich: nicht gefährdet