Fische

Brachse (Abramis brama)

Bild: Brachse (Abramis brama)

Beschreibung

Die Brachse gehört zur Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae). Ihr Körperbau ist sehr hochrückig („Messerrücken“) und seitlich zusammengedrückt. Die Färbung am Rücken ist grau mit bräunlichen oder grünlichen Flanken. Der Kopf ist relativ klein mit einem unterständigen Maul. Der untere Teil der Schwanzflosse ist länger als der obere. Die Brachse erreicht Längen bis zu 75 cm und ein Gewicht von bis zu 7 kg. Beim Wühlen nach Nahrung trüben die Brachsen das Wasser in der Umgebung merklich ein. Wenn die Tiere weiterziehen hinterlassen sie sogenannte Fraßtrichter. Diese sind ein sicheres Anzeichen für Brachsenvorkommen.

Lebensweise

Brachsen halten sich tagsüber im Tiefen auf und kommen in der Dämmerung zur Nahrungssuche ans Ufer. Die Laichzeit dauert von Mai bis Juli, in dieser Zeit tragen die Männchen einen Laichausschlag. Die Fische ziehen in Schwärmen ans Ufer und legen ihre Eier an Wasserpflanzen ab. Brachsen ernähren sich bodenorientiert von Kleintieren und Pflanzenteilen.

Lebensraum

Die Brachse ist Leitfischart der gleichnamigen Brachsenregion. In Kärnten kommt die Brachse in den ausgedehnten Stauräumen der Drau unterhalb von Villach vor. Aber auch in der Barbenregion der unteren Gurk und in den größeren Seeabflüssen. Die Brachse lebt in den Mittel- und Unterkärntner Seen sowie in Teichen. Besonders kapitale Exemplare werden im Längsee, Keutschacher See und Ossiacher See gefangen.

Gefährdung

Die Brachse ist in Österreich nicht gefährdet.


Rote Liste Kärnten: nicht gefährdet

Rote Liste Österreich: nicht gefährdet