Fische

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Bild: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Beschreibung

Die Körperform ist ähnlich der Bachforelle mit einem breiten rötlichen Band entlang der Körperseiten. An der Rückenpartie zeigen sich viele dunkle Tupfen. Als Lachsartige verfügt auch die Regenbogenforelle über eine Fettflosse. Die in Europa eingebürgerten Regenbogenforellen gehen auf zwei Stammformen zurück: eine Wanderform, die die Küstengewässer Nordamerikas bewohnt und eine Standform, die als reine Süßwasserform in den Fließgewässern der Sierra Nevada lebt.

Lebensweise

Die Regenbogenforelle ist unempfindlicher gegenüber widrigen Umweltbedingungen als die Bachforelle und wächst schneller. Die Art ist wenig wählerisch und frisst neben Insektenlarven und anderen Benthos-Tieren auch Anflug und organischen Abfall. Adulte ernähren sich hauptsächlich von kleineren Fischen. Die Laichzeit ist meistens im Frühjahr, wobei die Art potentiell das meiste Jahr über ablaichen kann.

Lebensraum

Die Regenbogenforelle wurde in Kärnten erstmals 1891 in den Loiblbach, die Metnitz und in verschiedene Teiche besetzt. Heute lebt die Art in fast allen Salmonidengewässern. Eine hohe natürliche Reproduktion zeigt die Regenbogenforelle in der Gail, der Gurk, der Lavant, der Möll und der Vellach. Das Vorkommen der Regenbogenforelle deckt sich großteils mit jenem der Bachforelle, wobei letztere Art in der oberen Forellenregion, erstere Art in tieferen Lagen Entwicklungsvorteile hat.

Gefährdung

Da die Art in Europa nicht heimisch ist, wird auch keine Gefährdungsstufe angegeben. Umgekehrt ist es aber so, dass die eingeschleppte Art heimische Äschen- und Bachforellenpopulationen verdrängt, weshalb in Kärnten, mit Ausnahme von aufgestauten Fließgewässern und künstlichen Gewässern ein Besatz mit Regenbogenforellen verboten, bzw. bewilligungspflichtig ist.


Rote Liste Kärnten: nicht gefährdet (Neozoon)

Rote Liste Österreich: nicht gefährdet